Das ist Anders

Sören Anders wird am 8. Dezember 1985 im hessischen Haiger geboren. Schon als Dreijähriger kündigt er der Familie an, dass er Koch werden wird. Als Azubi ist für ihn dann völlig klar, „das ist mein Metier, hier will ich mal ein Großer sein“. Nicht zuletzt durch sein außergewöhnliches Geschick und seinen entschlossenen Willen erreicht er fast pünktlich zum 24. Geburtstag ein wichtiges Ziel erreicht, ein Michelin-Stern bestätigt seine Kochkunst.

Sören Anders ist damals Deutschlands jüngster Sternekoch. Viele weitere Auszeichnungen folgen. Im Gusto ist er der „Newcomer“, für Bertelsmann der „Aufsteiger“ des Jahres. Bild platziert ihn in einer Liste junger Menschen, denen die Zukunft gehört. Und der Focus sieht ihn gar als einen der hundert einflussreichsten Deutschen. 2012 wird er zum Juror für den »Koch des Jahres« bestellt. .

Nomen est Omen: Sören Anders ist vor allem eines, Anders. In TV-Shows wie »ARD Buffet« oder »ZDF Fernsehgarten« entpuppt er sich als Profi und perfekter Entertainer, chramnat und unverkrampft. Auch in Sachen Charity ist er unterwegs. Er ist Promiförderer der »Roten Nasen«, zeigt in Kliniken Clownqualitäten und bringt Kinder zum Lachen. Für Alfred Biolek kocht er bei der Stiftungsgala »Menschen für Afrika«. Und zuhause in Karlsruhe, dirigiert er als Küchenchef eine unkonventionelle, aber passionierte Brigade. Auch hier bevorzugt Anders eher das junge Wildgemüse statt alter Stallhasen. »Ja, Sie sind tatsächlich ganz anders...«, resümiert Frank Elstner den Talk »Menschen der Woche« mit dem jungen Sternekoch. .

Sören Anders beweist jeden Tag neu, dass Spitzenleistungen auch mit jungenhafter Frische und unkonventioneller Herangehensweise möglich sind. Doch er hat sich mit Disziplin und großem Ehrgeiz eine solide Basis erarbeitet. Stationen bei Jörg Sackmann (*), Helmut Thieltges (***) und Thomas Bühner (***) gehören genauso dazu, wie die rennomierte Meisterschule in Heidelberg, die Sören Anders mit Bestnoten abschließt. .

Mit dem Umbau seines Restaurants im Sommer 2014 legt Sören Anders den damaligen Gourmet- mit dem Brasseriebereich zusammen und hängt den Stern ohne Wehmut an den Haken. Er tut dies zugunsten einer feiner, aber lässigeren Gourmetküche – Casual Fine Dining. Sein Credo bleibt: Regionalen Produkten mit ungewöhnlichen Aromen zu immer neuen Geschmackserlebnissen zu verhelfen. Sein Antrieb: Glückliche und zufrieden strahlende Gäste. .